Zu den Berichten

 


 

Liebe Landfrauen,

das Programm 2017 ist beendet.

Der Vorstand des LFV Schandelah wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und

ein gutes Jahr 2018.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 17. Januar 2018.

 


Nächste Veranstaltungen


 

Mittwoch, 17. Januar 2018, Hotel Mercure, 15:00 Uhr

Referent: Herr Dipl.-Geologe Firouz Vladi

Thema: "Wieviel Monde hat ein Jahr ?"

 


Berichte


PowerPoint-Präsentation der PC-Gruppe

Einige Landfrauen treffen sich z.T. schon seit 11 Jahren zweimal im Jahr an vier Vormittagen zu einem PC-Kurs in der Volkshochschule Heydenstraße. Sie haben eine PowerPoint-Präsentation über ihre Arbeit erstellt, die mit dem folgenden Link aufgerufen werden kann:

LandFrauenPower

 

( Das Laden der Präsentation kann etwas dauern.)

 


 

 

 

 

 

 

Bericht vom 06.11.2017

Thema:                              "Die Milch macht's"  - ernährungsphysiologische Bedeutung -

Referentin:                           Sylvia Hernicke Reinhardt, LVN Hannover


Frau Sylvia Hernicke-Reinhardt von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen hielt einen sehr informativen Vortag über die ernährungsphysiologische Bedeutung der Milch.

Milch ist ein sehr hochwertiges Lebensmittel, da es alle Nährstoffgruppen enthält, die der menschliche Körper benötigt:

-          Eiweiß

-          Kohlehydrate

-          Fett

-          Mineralstoffe

-          Vitamine

-          Spurenelemente.

Das Milcheiweiß besteht zu etwa 80 %  aus Casein und 20% aus Molke und enthält 9 essenzielle Aminosäuren. Casein  wird zur Käseherstellung genutzt.

Milch enthält die fettlöslichen Vitamine A,D, E und K sowie die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe. Als hauptsächliche Mineralstoffe sind Calcium, Kalium und Phosphor zu  nennen.

Die Haltbarkeit der Milch ist vom Pasteurisierungsverfahren abhängig.

Beim traditonellen Verfahren wird die Milch für 15 - 30 sec auf 72 - 75 °C erhitzt und danach schnell abgekühlt. Diese sogenannte Frischmilch ist gekühlt ungeöffnet 6 - 10 Tage haltbar.

Die länger haltbare Frischmilch (ESL extended shelf life) wird für 1 - 4 sec auf 104 - 108 °C erhitzt und auch schnell wieder abgekühlt.  Sie ist gekühlt ungeöffnet etwa 3 Wochen haltbar.

H-Milch wird für 1 - 4 sec auf 135 - 150 °C erhitzt und ist ungeöffnet ohne Kühlung mindestens 6 - 8 Wochen haltbar.

Nach dem Öffnen müssen alle Milchsorten gekühlt werden. Der Vitaminverlust liegt zwischen 10% bei der Frischmilch und 20% bei der H-Milch.

Rohmilch ist unbehandelte Milch und darf in Deutschland nur vom Hof des Erzeugers verkauft werden.

Vorzugsmilch ist Rohmilch, aus der Mikroorganismen herausgefiltert worden sind. Sie ist ebenfalls nicht thermisch behandelt und muss innerhalb kurzer Zeit an den Verbraucher abgegeben werden.

Sterilmilch ist kaum noch im Handel. Sie entsteht durch Erhitzung auf 110°C für 10 - 30 min und ist ungekühlt bis zu einem Jahr haltbar. Die Eiweiß- und Nährstoffverluste sind bei diesem Verfahren sehr hoch.

Kondensmilch wird lange hoch erhitzt, dann wird bei Unterdruck Wasser entzogen, die Milch verpackt und noch einmal sterilisiert. Dadurch ist sie sehr lange haltbar.

Molke und Sauermilchprodukte sind leichter verdaulich als Milch.

Quark hat nicht viel Calcium, aber einen höheren Phosphatgehalt, ist daher nicht als Ersatz für Milch geeignet.

Bei Milchzuckerunverträglichkeit wird empfohlen, Milch in kleinen Schlucken mit einer Mahlzeit zu sich zu nehmen, damit die aufgenommene Milchzuckermenge gering ist und doch verdaut werden kann. Eine andere Möglichkeit ist, bei Verzehr von Milchprodukten das Enzym Lactase  zu schlucken.

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Die Reise in die Normandie und Bretagne vom 06. bis 12. Juni 2017


Am Dienstag, 06. Juni starteten wir unsere Busreise am frühen Morgen in Braunschweig wie immer in bewährter Weise mit der Firma Mundstock in Richtung Frankreich. Das Wetter meint es nicht ganz so gut mit uns, es ist recht frisch und trübe.  Unterwegs erwarten uns  dann noch Regen und Sturm. Ein herumfliegender Ast hätte fast die Frontscheibe des Busses zerstört - aber wir hatten Glück und es erwischte nur den Außenspiegel !!! Zunächst fahren wir über die A 2 und A 3 vorbei an Oberhausen und Köln. Dann geht es weiter in Richtung Venlo / Holland und danach kommen wir durch Belgien/Flandern vorbei an Antwerpen und Gent. Dann erreichen wir Frankreich und fahren durch Lille in Richtung Rouen. Hier im Raum Rouen haben wir unsere ersten 2 Übernachtungen im Hotel „Campanile Rouen Park Expo".

Wir treffen auch gleich unsere Reiseleiterin Elise, die uns bei der Zimmerverteilung behilflich ist. Sie ist eine sehr sympathische und nette Französin, die sehr gut deutsch spricht. Aber manchmal sind ihre Übersetzungen sehr lustig und wir haben viel Spaß mit ihr während unserer Reise.  Leider kann man sich die vielen netten Begebenheiten nicht merken !!!

Das 1. Abendessen und Frühstück im Hotel Campanile gestaltet sich etwas schwierig. Es mangelte an Besteck, Gläsern, Tellern und Tassen. Trotz Anmeldung war man wohl auf unsere Reisegruppe nicht vorbereitet. Am 2. Tag hat es dann aber besser geklappt. Elise hat versucht zu vermitteln und zu klären, wo immer es ging.

 

Mittwoch 07. Juni: Zunächst lernen wir bei einer Stadtführung die schöne Stadt Rouen mit der imposanten gotischen Kathedrale „Notre Dame" kennen. Rouen ist die Hauptstadt der Normandie und wurde einst von Victor Hugo die Stadt der „Hundert Kirchtürme" genannt. Es gibt hier viele prachtvolle Kirchen mit filigranen Türmen und gepflegten mittelalterlichen Fachwerkhäusern sowie bürgerliche Renaissancepaläste.

Rouen ist aber auch eine Industriestadt mit  einem großen Hafen. Hier wird Getreide und Zucker verschifft. Aber auch Flusskreuzfahrten führen hier über Rouen nach Paris.

Die Region „Normandie" hat übrigens 5 Mill. Einwohner und ist durch Fleischproduktion, Flachsanbau usw. sehr landwirtschaftlich geprägt.

Anschließend fahren wir an die Alabasterküste zur Hafenstadt  Fècamp und danach  an der Küste entlang nach Etretat mit den spektakulären Kreidefelsen  -   insgesamt eine wunderschöne Gegend.

Der für heute geplante Besuch der Ziegenkäserei fällt leider wegen Krankheit des Eigentümers aus. Dafür steht morgen der Besuch bei einer anderen Käserei, die Kuhmilch verarbeitet auf dem Programm (- einige freut es, andere sind enttäuscht -).

Zum Abendessen sind wir wieder zurück im Hotel. Das Wetter ist heute schon viel besser und die Gelegenheit zu einem abendlichen Verdauungsspaziergang gut.

 

Donnerstag 08. Juni: Nach dem Frühstück mussten zunächst unsere Koffer für den nächsten Übernachtsungsort eingeladen werden, denn heute fahren wir von Rouen in Richtung Caen.

Unsere Reise führt uns zunächst nach Honfleur. Hier erwartet uns ein wunderschöner und malerischer Hafenort mit alten Häusern, Galerien und vielen kleinen Schiffen im Hafen.

Entlang der Côte Fleurie (Blumenküste) kommen wir an den mondänen Seebädern Trouville und Deauville vorbei. Die beiden Orte sind nur durch einen Fluss getrennt. Es gibt hier unglaublich schöne und alte Häuser und Villen mit sehr gepflegten Gärten. In Deauville haben wir Gelegenheit bei inzwischen herrlichem Wetter den wunderschönen langen und breiten Sandstrand zu erkunden und in einem der vielen Restaurants an der Strandpromenade zu verweilen. Die Preise sind allerdings heftig, ein Espresso kostet 4,50 €.

Da in Deauville auch internationale Filmfestspiele stattfinden, gibt es hier am Strand eine große Anzahl von Umkleidekabinen mit den Namen von amerikanischen und französischen Schauspielern und Sängern.

Jetzt fahren wir weiter ins Departement Calvados und besichtigen eine bekannte Calvadosbrennerei mit Gelegenheit zur Verkostung und Einkauf. Leider ist die Zeit dort knapp bemessen, denn wir werden noch in Livarot zur Besichtigung und Verkostung in  der Kuhmilchkäserei erwartet. Der angebotene Käse ist sehr lecker!!!

Zum Abendessen und zur Übernachtung werden wir heute im Ibis Style Hotel Quistreham erwartet.

 

Freitag 09.Juni: Nach Frühstück und Kofferverladung steht heute Caen - Landungsküste - Bayeux auf dem Plan. Zunächst fahren wir nach Bénouville wo die Alliierten im 2. Weltkrieg angelandet sind. Hier besichtigen wir einen der zahlreichen Soldatenfriedhöfe, die alle sehr gepflegt sind. Entlang der Küste gibt es viele geschichtsträchtige Erinnerungen an den   2. Weltkrieg und die Landung der Amerikaner und Engländer. Der sogenannte „D-Day" wird immer noch groß gefeiert. An einem Strandabschnitt befindet sich auch ein Denkmal, hier hat Charles de Gaulle Churchill und Eisenhower begrüßt. Unsere nächste Station ist der  „Gold Beach" , an dem man noch die Reste des Hafens erkennen kann, den die Alliierten angelegt hatten . Unsere Mittagspause verbringen wir in Arromanches, einem Ort direkt am Meer mit vielen Touristen, besonders z.Zt. des D-Days.

Am Nachmittag fahren wir nach Bayeux. Diese Stadt gibt es schon seit der Römerzeit.

Hier besichtigen wir eine wunderschöne Kathedrale und das Museum mit dem weltberühmten Wandteppich aus dem 11. Jahrhundert. Es handelt sich hier um eine Wollstickerei auf Leinen, die in 58 Einzelszenen die Eroberung Englands durch den Herzog der Normandie zeigt. Der Wandteppich ist fast 70 Meter lang und 50 cm hoch.  Ein einzigartig und trotz seines  Alters sehr gut erhaltenes  Stück Geschichte, das jährlich viele Besucher aus aller Welt anzieht.

Anschließend fahren wir über Saint-Lô und Avranches zur Übernachtung im Raum Saint- Malo.  Damit sind wir in der Bretagne angekommen. Unser Hotel heißt Kyriad Saint-Malo Dinard und befindet sich im Ort La Richardeis. Hier haben wir 2 Übernachtungen.

 

Samstag 10. Juni: Heute fahren wir über Saint-Malo zum Mont Saint-Michel zur Besichtigung der berühmten Abtei. Der Klosterberg Mont Saint-Michel ist das Wahrzeichen der Normandie und Bretagne und liegt auf einer Insel, die mit  dem Festland durch einen Damm verbunden ist. Mit einem Shuttle-Bus, dem sogenannten „Passeur", gelangt man zum Kloster, das übrigens zur Route des Jacobswegs gehört. Diese Klosteranlage auf dem Berg ist sehr sehenswert und interessant und ein touristischer Magnet.

Am Nachmittag fahren wir auf der Küstenstraße nach Cancale zum Austern probieren. Der Hafenort Cancale ist für seine Austernzucht bekannt. Hier ist gerade Markt und unsere Reiseleiterin Elise ist so nett und erwirbt für uns einen großen Teller frische Austern zum Probieren. Nicht jeder hat sich getraut, aber es war eine einmalige Gelegenheit und der Geschmack der Auster ist wohl etwas „eigenwillig" bzw. lässt sich schlecht beschreiben,        sie schmeckt auf jeden Fall etwas salzig nach Meer...

Sonntag 11. Juni: Heute fahren wir von Saint-Malo nach Suresnes in die Umgebung von Paris. Hier haben wir unsere letzte Übernachtung im Hotel Campanille am Rande von Paris. Auf der Fahrt dorthin kommen wir an Rennes, Le Mans und Chartres vorbei.   In Chartres machen wir noch einen Stopp und besichtigen die berühmte gotische Kathedrale.

 

Montag 12. Juni: Nach dem Frühstück und Verladen unserer Koffer treten wir heute endgültig unsere Heimreise mit vielen neuen Eindrücken an.

Wir haben in diesen 7 Tagen sehr viel gesehen und erlebt.

Das Wetter wurde von Tag zu Tag schöner, sonniger und wärmer - wenn Engel reisen...

Auch hat uns Ortrud Pape als Reiseleiterin unseres Vereins jeden Morgen im Bus mit kleinen Leckereien, Gedichten und Geschichten erfreut und sich auch sonst um alles gekümmert!!!

Insgesamt haben wir 2.829 km mit dem Bus und einem guten Fahrer zurück gelegt.

 

Monika Sebralla

- Schriftführerin -

 

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